Kritiken

Die Augsburger Zeitung, 11.11.2015
“Gelungene Kinderoper am Stadttheater”
Neben der fein die Gegensätze der Protagonisten ausspielenden Musik (an den Instrumenten natürlich Mitglieder der Augsburger Philharmoniker) glänzt die Inszenierung vor allem durch die Spielfreude von Darstellern, Bühnenbild und Regie (Michaela Dicu).
Für die anvisierte Zielgruppe (Kinder ab acht) spielt sich die
Konfrontation mit dem Thema Tod sozusagen im Vorübergehen und
nicht zu bedrückend ab. Wichtiger ist, dass Ulf und Berra vorher eine
tiefe, generationenübergreifende Freundschaft schließen und dabei
neben Drachenbauen und Pfeifen auch lernen, dass man mit einem
“richtigen” Opa nicht mal unbedingt verwandt sein muss. Und dass hier
“nebenbei” große Gefühle ohne Kitsch und Rührseligkeit behandelt
werden.
(Kannst du pfeifen, Johanna? Premiere am Theater Augsburg)

Die Deutsche Bühne, März 2013
Für die Geschichte vom geliehenen Opa setzt er kecke, freche, flinke Bläser ein, von Geige und Cello sanft begleitet; zum Umbau brummelt das Kontrafagott, dann wieder klingt es weich und dunkel. Mal dominiert die Musik, mal setzt sie nur leicht Tupfer und Akzente, sie wechselt zwischen 20er Jahre-Charme und Volksliedton – munter gespielt von sechs Musikern des Loh Orchesters Sondershausen unter Sergi Roca.
(Kannst du pfeifen, Johanna? Uraufführung am Theater Nordhausen)

Thüringer Allgemeine, 25. März 2013
Oftmals sind es die scheinbar kleinen Dinge, in denen ganz Großes steckt. So geschehen mit einer kleinen Oper am Sonntag im Nordhäuser Theater unterm Dach.
(Kannst du pfeifen, Johanna? Uraufführung am Theater Nordhausen)

Da Capo Magazin, Juni 2011
Alexander Stessin und das Loh-Orchester Sondershausen zelebrieren geradezu den typischen George Gershwin-Sound, auf den das Ensemble voll einsteigt.
(Gershwin, Crazy For You; Theater Nordhausen)

www.opernnetz.de, 1. April 2011
Das Loh-Orchester Sondershausen unter Alexander Stessin schwelgt geradezu im amerikanischen George Gershwin-Sound.
(Gershwin, Crazy For You; Theater Nordhausen)

Mitteldeutsche Zeitung, 9. April 2011
Ein frisch swingendes Loh-Orchester unter Alexander Stessin bietet Gershwin par excellence, gibt sich behände dem Big-Band-Charakter hin und hält durch die Bank den “Rhythm”.
(Gershwin, Crazy For You; Theater Nordhausen)

Thüringer Allgemeine, 4. April 2011
Das Loh-Orchester Sondershausen unter Leitung von Alexander Stessin servierte [die Hits] zur Premiere mit dem nötigen Pep.
(Gershwin, Crazy For You; Theater Nordhausen)

Mitteldeutsche Zeitung, 23. Februar 2011
… souverän agierendes Loh-Orchester (Leitung Alexander Stessin) …
(Leoncavallo, Der Bajazzo/Puccini, Gianni Schicchi; Theater Nordhausen)

Thüringer Allgemeine, 17. November 2010
Liebevoll deutete Stessin die echt Schubertschen Harmoniewechsel aus. (…) Viel Esprit atmete das flotte Allegro, vom Dirigenten voller Freude und Schwung interpretiert. Die dynamische Gestaltung mit geschickt gesetzten Akzenten und spannungsreichen Crescendo-Strecken konnte überzeugen. In einer mitreißend musizierenden Stretta erreichte das Stück seinen Höhepunkt. (…) Der Dirigent wählte für die Allegrosätze höchst lebhafte Tempi und interpretierte das Werk voller Schwung und Feuer. (…) Den Kontrast bildete der gemächliche Andante-Satz. Immer wieder hielt Stessin das Orchester zum Einhalten des Pianos ein. Frische Musizierfreude kennzeichnete Menuett und Finale.
(2. Sinfoniekonzert: Schubert, Weber, Beethoven; Theater Nordhausen)

Thüringer Allgemeine, 29. April 2010
Großartig führte Alexander Stessin, 1. Kapellmeister des Loh-Orchesters, die Musiker. An diesem Abend gab er sein Debüt als Leiter von Sinfoniekonzerten. (…) Das Orchester spielte nuancenreich und differenziert. (…) Es wird den Zuhörern lange in Erinnerung bleiben, denn es setzte noch einmal einen Glanzpunkt auf eine sehr erfolgreiche Konzertreihe.
(7. Sinfoniekonzert: Kodály, Liszt, Brahms; Theater Nordhausen)

Thüringer Allgemeine, 13. Februar 2009
Alexander Stessin, kürzlich als Erster Kapellmeister des Ensembles berufen, feierte dabei einen gelungenen Einstand als Konzertdirigent.
(Schlosskonzert: K. Ph. E. Bach, Mozart, Kraus; Schloss Sondershausen)

www.opernnetz.de, Dezember 2009
Alexander Stessin verwandelt am Dirigentenpult das Loh-Orchester Sondershausen in eine veritable Show-Combo, die mal knackige, mal softige Klänge ausbreitet. Ein wunderbarer Sound!
(Natschinski, Mein Freund Bunbury, Theater Nordhausen)

Kyffhäuser Nachrichten, 28. November 2009
(…) angetrieben vom frisch und kräftig aufspielenden Loh-Orchester (unter Leitung von Alexander Stessin)
(Natschinski, Mein Freund Bunbury, Theater Nordhausen)

Thüringer Allgemeine, 19. Oktober 2009
Kapellmeister Alexander Stessin vollbringt am Pult des Loh-Orchesters Großtaten. Wie schwierig es ist, Ballettbühne und Graben zu synchronisieren: Der Premiere merkte man das an keiner Stelle an. Insbesondere Holzbläser spielten Glanzparaden.
(Tschaikowsky, Dornröschen, Theater Nordhausen)

Thüringische Landeszeitung, 20. Oktober 2009
Der Dirigent Alexander Stessin und das Loh-Orchester Sondershausen halfen Fuchs durch dynamisch kraftvolle Klänge, aber auch durch herrlich weiche Themen, dieser Welt Farbe zu verleihen (…) Das Orchester setzte die melodiebetonte, effektvolle Musik Tschaikowskys präsent und klangintensiv um und unterstrich unter dem stringenten Dirigat Stessins die dramatischen, wie zärtliche Momente.
(Tschaikowsky, Dornröschen, Theater Nordhausen)

Mitteldeutsche Zeitung, 20. Oktober 2009
Unter der Stabführung von Alexander Stessin meistert das gut aufgelegte, Tschaikowskys voluminöse Musik präzise intonierende Loh-Orchester den Abend.
(Tschaikowsky, Dornröschen, Theater Nordhausen)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Mai 2008
Unter Dirigent Alexander Stessin machen auch die Solisten, versiert begleitet vom Streichquartett, Klavier und Schlagwerk des Theaterorchesters, gute Figur.
(Britten, Der kleine Schornsteinfeger, Staatstheater Darmstadt)

Darmstädter Echo, 26. Mai 2008
Britten hat für das 1949 uraufgeführte Werk (…) eine raffinierte Musik geschrieben, die feingliedrig und durchsichtig in der Besetzung Streichquartett, Klavier vierhändig plus Schlagzeug daherkommt und von Alexander Stessin mit viel Elan dirigiert wird, der außerdem bei den Choreinsätzen noch die zu singenen Worte nachbildet. Schließlich sind eine Menge junger Darsteller im Alter von sechs bis gut 18 im Takt zu halten, was selbst für den Kinderchor der Staatstheaters und der Kurrende der Darmstädter Kantorei (…) nicht eben leicht ist. Die Musik ist so zart und durchlässig, dass von ihr die Kinderstimmen nicht erdrückt werden. Erstaunlich ist die Vielfalt der Stimmungen, die die Mitglieder des Staatsorchesters Darmstadt geradezu zauberhaft servieren.
(Britten, Der kleine Schornsteinfeger, Staatstheater Darmstadt)

Frankfurter Rundschau, 19. Februar 2007
Beachtliche Leistungen boten … das äußerst souveräne Orchester der Jungen Oper Rhein-Main.
(Ullmann, Der Kaiser von Atlantis, Hessisches Staatstheater Wiesbaden)

Wiesbadener Kurier, 17. Februar 2007
(…) beachtlich ist die eindringliche Leistung des auf der Empore platzierten Kammerorchesters unter der Leitung von Alexander Stessin.
(Ullmann, Der Kaiser von Atlantis, Hessisches Staatstheater Wiesbaden)

Westfälische Rundschau, 20. Oktober 2003
Von der “Juliska aus Buda-Budapest” bis “Am Rio Negro”: Dirigent Alexander Stessin animiert das Orchester zu frischem und temperamentvollem Spiel. Unbekümmert werden Tanzstücke eingefügt, zu denen das Ballett unter der Choreografie von Ricardo Fernandeo fulminant tanzt.
(Raymond, Maske in Blau, Theater Hagen)

Salzburger Nachrichten, 5. Dezember 1997
Die Wiedergabe von Alban Bergs Violinkonzert (…) war gekennzeichnet von einem bemerkenswert guten Kontakt zwischen dem Solisten Steven Möckel und dem Dirigenten Alexander Stessin, der die Tempi sehr flexibel hielt und seine Vorstellungen unmißverständlich dem Orchester vermittelte. Das Zitatwerk im Orchestersatz war gut herausgearbeitet, der Solist durfte sich in diesem durchhörbaren Ambiente wohl eingebettet fühlen.
(Berg, Violinkonzert, Salzburg)

Salzburger Nachrichten, 29. Juni 1996
Jung und bestens motiviert für das Hochschulorchester
So, wie der junge Dirigent Alexander Stessin das Orchester der Hochschule Mozarteum im Orchesterhaus beim letzten Satz von Bartóks Konzert für Orchester hochpeitschte, könnte er schon den Ruhm eines Stardirigenten für sich in Anspruch nehmen. Stessin ist einfach weiter als seine Altersgenossen: Er hat die Schlagtechnik schon so verkörperlicht, daß er tatsächlich den ganzen Körper einsetzen kann, um dem Orchester sein Empfinden, sein Verständnis der Musik mitzuteilen. Stessin schleuderte den Musikern die Partitur förmlich entgegen, und energisch, heftig, ungestüm schallte es aus dem Orchester zurück, auf einer mächtigen Woge der Motivation.
(Bartók, Konzert für Orchester, Salzburg)